8 Wege zur Improvisation auf dem Klavier

Wege zur Improvisation

Für viele Menschen ist das Klavier der Ort, an dem man kreativ werden und sich selbst ausdrücken kann. Neben dem Spielen von Klavierliteratur ist die beste Möglichkeit zum Selbstausdruck die Improvisation. Es gibt unzählige Arten, sich der Improvisation auf dem Klavier zu nähern. Für diesen Artikel habe ich mir ein paar Wege überlegt, wie man erste Erfahrungen mit improvisierter Musik sammeln kann.

Dafür ist es zunächst erforderlich, den Begriff der Improvisation zu erklären und aufzuzeigen, auf welche Bereiche sich die Improvisation erstrecken kann. Anschließend werde ich darauf eingehen, warum es sinnvoll sein kann, sich in seiner Improvisation zunächst einzuschränken, um Dir anschließend 8 Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Du eine Klavierimprovisation entwickeln kannst.

Was ist Improvisation?

Improvisieren ist eine spontane und schöpferische Tätigkeit, bei der Musik während ihrer Ausführung entsteht. Die Improvisation selbst erfolgt ohne schriftliche Fixierung – wenngleich Noten für eine Improvisation genutzt werden können.

Improvisation kann auf Vorüberlegungen und einer gewissen Planung aufbauen, im Moment der Improvisation überwiegt aber Spontaneität und Inspiration vor dem Einstudierten und dem schriftlich Fixierten.

Was kann improvisiert werden?

Wenn man jemandem beim Improvisieren auf einem Instrument zuhört, dann erscheint dies zunächst wie ein großes Wunder. Scheinbar aus dem Nichts entstehen wunderbare Klänge oder gar ein ganzes Stück mit Anfang, Mittelteil und Ende.

Um das Improvisieren für sich selbst zu entdecken und die eigenen improvisatorischen Fähigkeiten zu schulen, ist es durchaus sinnvoll, die Möglichkeiten der Improvisation auf dem Klavier systematisch zu betrachten: Was kann überhaupt Teil einer Improvisation sein?

Improvisiert werden kann in den drei Grunddimensionen von Musik: Der Melodik (horizontale Ebene einer Stimme), der Harmonik (vertikaler Zusammenklang mehrerer Stimmen) und dem Rhythmus (zeitliche Abfolge der Ereignisse). Für die Improvisation gewinnt noch eine ‚vierte Dimension‘ an Bedeutung, die im Zusammenhang mit Improvisation häufig nicht genug gewürdigt wird: Die Dramaturgie.

Dramaturgie kann vereinfacht als die Spannungskurve eines musikalischen Ablaufs bezeichnet werden. Die Dramaturgie kann sich auf alle Parameter und die übrigen Dimensionen von Musik erstrecken.

Weil der Begriff Dramaturgie durchaus abstrakt klingt, kann man bei ihr auch von einer Art „Geschichte“ sprechen. Welche Geschichte möchte man in einer Improvisation erzählen? Der Musik fehlen buchstäblich die Worte, um eine konkrete Geschichte zu erzählen, aber auch Musik kennt Begriffe wie: Spannung-Entspannung, Statik-Dynamik, Entwicklung, Ruhepunkt, Höhepunkt etc.

Die Dramaturgie als Konzept in die eigene Improvisation miteinzubeziehen, kann helfen, der Improvisation eine Richtung oder Struktur zu geben.

Das „Problem“ der absoluten Freiheit

Wer Musik improvisieren möchte, sieht sich schnell dem Problem gegenüber, dass es einfach zu viele Möglichkeiten gibt, wie man improvisieren kann. Gerade auf dem Klavier hat man unendliche Möglichkeiten, da der Ambitus des Instruments größer als auf anderen Instrumenten ist und man zudem mehrere Töne gleichzeitig spielen kann – es sind also permanent Melodik UND Harmonik präsent.

Wenn wir also auf dem Klavier improvisieren möchten, müssen wir zwangsläufig eine Auswahl treffen und unsere Möglichkeiten für den Augenblick einschränken. Gerade zu Beginn ergibt es meiner Meinung nach Sinn, einzelne Improvisationstechniken (oder ‚Aufgaben‘) auszuprobieren und zu erproben. Später kann man dann immer flexibler zwischen unterschiedlichen Ansätzen wechseln.

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Nützliches Wissen für die Klavierimprovisation

Hier sind ein paar Dinge, die ich für sehr nützlich erachte, wenn es um Improvisation geht. Je nach Improvisationsart und ihrer Zielsetzung sind die aufgeführten Dinge natürlich unterschiedlich hilfreich. Ein grundlegendes Wissen in diesen Fachgebieten, wird in jedem Fall aber die Möglichkeiten deiner Improvisation erweitern:

  • Tonarten und ihre Verwandtschaften: Gerade für tonale Improvisation ist die Kenntnis der Tonarten und ihre Verwandtschaften untereinander unerlässlich. Aufschluss über die ‚Nähe‘ der Tonarten zueinander gibt uns unter anderem der Quintenzirkel. Durch dieses Wissen kann man sich sicher in einer Tonart bewegen und z.B. gezielte Tonartenwechsel (sogenannte Modulationen) einbauen. Das Wissen um Tonarten hat großen Einfluss sowohl auf die Melodik als auch auf die Harmonik.
  • Intervalle: Sowohl für die Harmonik als auch für die Melodik ist die Kenntnis von Intervallen essenziell. Denn eine Melodie besteht immer aus einer horizontalen Abfolge von Intervallen, während Harmonik durch eine vertikale Schichtung von Intervallen gekennzeichnet ist. Die Fähigkeit, sich Intervalle innerlich vorstellen zu können, ist besonders bei der Improvisation von Melodien hilfreich.
  • Dreiklänge und ihre Umkehrungen: Dreiklänge und ihre Umkehrungen bilden das Grundvokabular der Harmonik. Wer also die Möglichkeiten des Klaviers voll ausschöpfen möchte, sollte sich mit den grundlegenden vertikalen Zusammenklängen auseinandersetzen. Dies umfasst z.B Dur- und Molldreiklänge und ihre Umkehrungen.
  • Akkorderweiterungen: Die Erweiterung der grundlegenden Dreiklänge zu vielstimmigen und komplexeren Akkorden kann die Farbpalette der eigenen Improvisation stark erweitern. Sept- und Nonakkorde wurden schon seit vielen Jahrhunderten verwendet, im 19. Jahrhundert und besonders in der Jazzmusik des 20. Jahrhunderts wurden immer mehr Möglichkeiten der Akkorderweiterungen entwickelt.
  • Akkordsymbole: Im Jazz- und Popbereich haben sich Kurzschriften für Akkorde, sogenannte Akkordsymbole, durchgesetzt. Bei diesen kann man sich das Ausnotieren aller Töne eines Akkordes durch das Angeben eines Akkordsymbols sparen. Dafür wird aber von der Interpretin oder dem Interpreten die Kenntnis der Kurzschrift erwartet, der aus dem Akkordsymbol wieder den ursprünglichen Akkord rekonstruieren muss. Das Schöne ist: Akkordsymbole geben zwar an, welche Töne erklingen sollen, sie geben aber nicht an, in welcher Lage und in welcher Konstellation diese Töne genau erklingen. In den Akkordsymbolen steckt also immer eine gewisse (improvisatorische) Freiheit ihrer Ausführung.
  • Melodische Licks: Gerade in der Jazzimprovisation spielen melodisch-rhythmische Bausteine, sogenannte Licks, eine große Rolle. Für den Beginn können sie sowohl beim Einstieg in die melodische Improvisation helfen, als auch Inspiration für eigene melodische Einfälle bieten.

8 Wege zur Improvisation

Ich möchte im Folgenden ein paar Ansätze für Klavierimprovisationen vorstellen. Für eine verständlichere Systematik werde ich die Ansätze immer auf die drei Grunddimensionen (Melodik, Harmonik, teilweise auch Rhythmik) beziehen.

1. Freie Improvisation (atonal)

Auch ohne Vorkenntnisse kann man auf dem Klavier ganz wunderbar improvisieren. Ohne Wissen über Akkorde wird die Improvisation fast automatisch atonal, das heißt ohne erkennbaren Tonartenbezug.

Losgelöst von der traditionellen Tonalität kann man sich auf eine klangliche Entdeckungsreise begeben:

  • Sogenannte Cluster sind dicht beieinanderliegende Tongruppen, die aufgrund ihrer harmonischen Unbestimmtheit ganz unterschiedliche Klangwirkungen erzielen können: Stark angeschlagen können sie kreischend und bedrohlich wirken, sanft gespielt können sie dumpf, ruhig oder schwebend wirken.
  • Das rechte Pedal löst alle Dämpfer, die angeschlagenen Töne verschwimmen so ineinander und werden zu einer großen Klangwolke.
  • Die Registerextreme können klanglich besonders reizvoll sein. Die Tiefen klingen dunkel, eventuell sogar scharf und unheimlich, während die höchsten Höhen brillant und hell klingen.

Bei einer freien und atonalen Improvisation stellt sich besonders die Frage nach der Beschränkung, da man harmonisch, melodisch und rhythmisch große Freiheiten hat. Hier können folgende Fragen helfen:

  • Welche Dramaturgie möchte ich in meiner Improvisation realisieren? Gibt es eine größere Entwicklung?
  • Welchen außermusikalischen Inhalt möchte ich in meiner Improvisation auf dem Klavier abbilden?
  • Welche Assoziationen möchte ich mit meinen Klängen auslösen?

Gerade die Unabhängigkeit von konventioneller Rhythmik und Harmonik erlaubt es, klangmalerisch außermusikalische Inhalte in Musik auszudrücken. Dies können Naturphänomene, Emotionen, Texte und vieles mehr sein.

2. Liedbegleitungen improvisieren

Eine besonders häufige Form der Improvisation ist die improvisierte Liedbegleitung. Sie wird häufig im gemeinsamen Musizieren mit anderen Menschen gebraucht, wenn das Klavier als Harmonieinstrument eine bereits komponierte Melodie begleiten soll. Für die Begleitung von Liedern haben sich in der Jazz- und Popmusik sogenannte Leadsheets durchgesetzt. Diese bestehen aus einer Notenzeile mit der Melodie (evtl. mit dem Liedtext) und Akkordsymbolen oberhalb der Notenzeile. Die Melodik und Harmonik sind in diesem Fall fixiert, improvisiert wird also vor allem auf den Ebenen der Rhythmik sowie der Dramaturgie.

Da die Melodie meistens von einem anderen Instrument oder einer Singstimme übernommen wird, kann man sich in der Liedbegleitung auf die Harmonik, das Erschaffen einer Stimmung und die Dramaturgie konzentrieren.

Für die Liedbegleitung habe ich folgende (sehr einfache) Formel aufgestellt:

Liedbegleitung = Harmonik + Figuration

Wenn der harmonische Ablauf z.B. diese Harmoniefolge ist:

Harmonisches Modell: Pachelbel

dann gibt es unzählige Möglichkeiten, diese Harmoniefolge durch unterschiedliche Figurationen auszugestalten:

Figuration des Pachelbel

3. Melodien Improvisieren (Jazz)

Ein Klassiker der Jazzimprovisation ist es, Melodien über eine gegebene Harmoniefolge zu improvisieren. Das Leadsheet zu einem Song gibt die Originalmelodie sowie den harmonischen Ablauf an. Im Jazz wird für gewöhnlich zunächst die Melodie mit den dazugehörigen Harmonien gespielt. Danach beginnt ein Solo-Teil, in dem man so oft man möchte den harmonischen Ablauf des Songs wiederholt und dabei eine Melodie improvisiert. Die Harmonik ist hier fixiert, in der Melodik ist man wiederum sehr frei.

Ausschnitt aus einem Leadsheet
Ausschnitt aus einem Leadsheet

Um Melodien auf Harmoniefolgen improvisieren zu können, ist es wichtig zu wissen, über welchen Harmonien welche Töne gut klingen werden. Aus diesem Grund verbringt man in der Jazzmusik viel Zeit damit, möglichst viele Skalen sicher zu beherrschen.

Sieht man beispielsweise einen Septakkord über C auf dem Leadsheet, weiß man in der Improvisation, dass hier die Noten der Skala c-mixolydisch wahrscheinlich gut klingen werden.

Für die Jazzimprovisation von Melodien könnte man also die einfache Formel aufstellen:

Melodieimprovisation = Harmonie + dazugehörige Skala

4. Harmonische Improvisation über eine gegebene Liedmelodie

Der gegenteilige Vorgang zur melodischen Improvisation des Jazz ist die harmonische Improvisation gegebener Melodien.

Hier ist eine fixierte Melodie der Ausgangspunkt für eine Improvisation, welche durch Kreativität in der Harmonik, die Melodie in einen neuen harmonischen Kontext setzt.

Für diese Form der Improvisation ist folgende Fragestellung zentral:

Teil welches Akkords kann ein einzelner Melodieton sein?

In einer Harmonik, die strikt auf Dreiklängen basiert, kann jeder Melodieton nämlich der Grundton, die Terz oder die Quinte eines Akkords sein.

Der Melodieton C kann z.B. der Grundton von C-Dur/c-Moll sein, die Terz von As-Dur/a-Moll sein oder die Quinte von F-Dur/f-Moll darstellen. Macht man diese Kalkulation mit jedem der Melodietöne, so ergibt sich eine große Zahl an möglichen Harmonisierungen.

Natürlich klingt nicht jede Harmonisierung schön oder sinnvoll – für die Auswahl von Akkorden können wiederum unterschiedliche Theorien hilfreich sein – aber mit ein wenig Mut zum Ausprobieren wird man auf einige Varianten kommen, die die Melodie neu einfärben.

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5. Harmoniefolgen improvisieren

Natürlich kann man auch ohne Bindung an eine Melodie Harmoniefolgen improvisieren. Gerade auf dem Klavier kann man durch Einsatz des rechten Pedals große harmonische Landschaften erschaffen.

Folgende Überlegungen für das Erfinden von Harmoniefolgen können eine Rolle spielen:

  • Verbleibe ich in dem Tonvorrat einer einzelnen Tonart oder möchte ich die Tonart mehr oder weniger häufig wechseln?
  • Welche Akkordstrukturen möchte ich nutzen? Dreiklänge, Vierklänge etc.?
  • Welche Rolle spielen Umkehrungen?
  • Wie dissonant oder konsonant sollen die Akkorde sein?
  • Soll die Harmoniefolge eine Art Spannungsbogen haben oder soll sie sphärisch sein und in sich kreisen?
  • Ist meine Improvisation eine endlose Aufeinanderfolge unterschiedlicher Harmonien oder ergeben sich wiederkehrende Abschnitte/Ostinati?

6. Improvisieren über einem Ostinato

Eine recht eng geführte Art der Improvisation ist das Improvisieren über Ostinati.

Ein Ostinato ist sehr allgemein gefasst eine sich ständig wiederholende musikalische Figur. Diese kann ein rhythmisches Pattern, eine harmonische Folge oder auch eine sich wiederholende Melodie sein.

Schon seit dem 16. Jahrhundert erfreut sich das Improvisieren über Ostinati größter Beliebtheit – ein populäres Beispiel aus der Orchestermusik ist der Anfang von Gustav Holsts Mars.

Bassostinato in Gustav Holsts Mars

Auf dem Klavier wird ein Ostinato meistens eine rhythmische Bassfigur oder ein wiederkehrender harmonischer Ablauf sein, über dem sich entweder verschiedene Harmonien oder Melodien entwickeln können.

Das Ostinato ist dabei ständiges Bindeglied und erlaubt dadurch auch avantgardistischere, ja sogar atonale Improvisationen.

7. Improvisieren einer Filmmusik

Wenn man erste Versuche auf dem Gebiet der Improvisation macht, kann vor allem der dramaturgische Aspekt Schwierigkeiten bereiten: Vielleicht fällt einem das Finden spannender Harmonien oder das Erfinden schöner Melodien gar nicht schwer, doch der ‚luftleere Raum‘, in den man gewissermaßen hineinimprovisieren soll, löst Unzufriedenheit aus.

Hier kann es sehr anregend sein, zu einer Filmszene eine Filmmusik zu improvisieren. Das kann zum Beispiel eine Szene aus dem Lieblingsfilm sein, aber auch jede andere Filmszene, die einem gefällt, kann Ausgangspunkt für eine Improvisation sein.

Die Filmszene gibt meistens schon einen gewissem Rhythmus vor: So können die Schnitte sehr schnell aufeinanderfolgen, die Handlung schnell und hektisch wirken, oder aber ganz im Gegenteil sehr ruhig, ja vielleicht sogar unheimlich wirken. Darüber hinaus weisen die meisten Szenen eine Dramaturgie auf. Entsteht in der Szene ein Konflikt? Wird etwas lange Verheimlichtes endlich ausgesprochen? Wird der Protagonist die nächste Szene nicht überleben?

Wenn die Filmszene einmal auf solche Aspekte untersucht wurde, sollte man bei bereits vorhandener Filmmusik den Ton abschalten und zu den Bildern kreativ werden.

8. Improvisieren in der Gruppe

Der größte Vorteil des Klaviers kann bei der Improvisation auch zum Nachteil werden: Zwar ist das Klavier ein vielseitiges Instrument und sogar ‚multitaskingfähig‘ – gleichzeitig eine Bassstimme, eine Melodiestimme und einen harmonischen Ablauf zu improvisieren, erfordert aber einiges an Übung und kann gerade zu Beginn überfordernd wirken.

Nur weil man theoretisch alles allein auf dem Klavier abbilden kann, heißt das nicht, dass man dies auch von Anfang tun muss. Musik ist nicht zuletzt eine soziale Handlung, daher ist es absolut bereichernd, wenn man sich mit anderen Musikerinnen und Musikern zusammenfindet, um gemeinsam zu improvisieren.

Auf diese Weise bekommt man nicht nur neue Ideen und Impulse, man kann  die unterschiedlichen Dimensionen und Parameter von Musik auf mehrere Personen aufteilen. So kann man zunächst ein Bassostinato spielen, zu welchem eine andere Person eine Melodie improvisiert. Nach einigen Durchgängen kann man dann die Funktionen umkehren und vom Ostinato zur Improvisation einer Melodie hinüberwechseln. Ein andermal sorgt man für einen harmonischen Ablauf im Stil einer Liedbegleitung, während ein anderer Instrumentalist zunächst die Originalmelodie eines Songs spielt, bevor eine improvisierte Melodie folgt.

Henning Wölk

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